Die Regelschule Uder hat gefeiert. Schüler*innen, Eltern, Lehrer*innen und Gäste haben gemeinsam vorbereitet und bestaunt, was die eigene Schule in den letzten Jahren zusammen mit vielen Partnern geleistet hat.
Die Schule nahm seit 2011 zusammen mit 29 weiteren Thüringer Schulen und 138 bundesweit im Programm „Kulturagenten für kreative Schulen“ teil. Ziel des Programms: die aktive Teilhabe von allen Schülerinnen und Schülern an Kunst und Kultur. In Uder waren 43 Kulturpartner in über 30 Projekten von 2011 bis 2015 involviert, um das kulturelle Profil der Schule zu stärken. Dabei wurden etwa 56.000 €, so genanntes Kunstgeld, für qualitativ hochwertige kulturelle Bildungsprojekte ausgegeben. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Am Freitag wurde die Schule ab 14:00 Uhr in ein Kulturhaus verwandelt, das Konzert, Tanz, Ausstellung und Performances bot. Der Schulhof wurde zur Arena für die Schülerbläsergruppe der Schule, die unter Marcus Klöppner seit 2012 wieder aufgebaut wurde. Die Kunstlehrerin, Frau Hartleib, hatte mit Schüler*innen einen Ausstellungsparcours aufgebaut mit den Elementen Mode, Illustration, Design und Fotodokumentation. Unter der Leitung der Musiklehrerin, Frau Evelyn Hunold, gab der Schulchor ein Konzert und Talente der Schule konnten zeigen, was sie draufhaben. Bis 18:00 Uhr hatten alle Lehrer*innen der Schule und die Mehrzahl der Schüler*innen alle Hände voll zu tun mit Workshopangeboten und damit, Getränke, Kuchen und Gegrilltes unters Volk zu bringen.
Der Weg ist das Ziel und so wird die Schule auch in den kommenden Jahren die Richtung beibehalten und ihr kulturelles Profil festigen und ausbauen. Für die Region ist das wegweisend. Junge Menschen, die sich kulturell zugehörig fühlen, bringen sich ein, bleiben vor Ort oder kommen wieder. Schulleiter Günter Dölle hat mit seiner Entscheidung für mehr Kunst und Kultur an der Schule einen Grundstein dafür gelegt, die Schule als Kulturproduzenten zu etablieren.
Die Schüler*innen und das Kollegium der Regelschule Uder bedanken sich bei Frau Kathleen Hahnemann für ihr Engagement als Kulturagentin.
K. Hahnemann, I. Büttner